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KGR St. Antonius von Padua Uchtelfangen informiert

Eine verlässliche Gottesdienstordnung für unsere Pfarrei
Datum:
21. Sept. 2026
Von:
Pfarrer Johannes Schuligen

In seiner Sitzung am 2. September 2026 hat der Kirchengemeinderat der Pfarrei St. Antonius von Padua Uchtelfangen eine neue Regelung für die Gottesdienste am Wochenende und bei den Sterbeämtern beschlossen.

In den vergangenen Jahren war die Gottesdienstordnung an den Wochenenden teilweise sehr wechselhaft. Unterschiedliche Gottesdienstorte und wechselnde Zeiten machten es nicht immer leicht, sich auf die Feier der Eucharistie einzustellen und den Gottesdienstbesuch verlässlich zu planen.
Mit der neuen Ordnung möchten wir deshalb mehr Verlässlichkeit, Regelmäßigkeit und Planbarkeit schaffen.

Sonntagsmesse um 10.00 Uhr in Uchtelfangen
Zukünftig wird es jeden Sonntag um 10.00 Uhr eine Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Josef in Uchtelfangen geben. Damit soll eine feste und verlässliche sonntägliche Eucharistiefeier und Kirchort für die gesamte Pfarrei geschaffen werden.

Die Samstagsgottesdienste um 18.00 Uhr wechseln weiterhin im drei Wochen Rhythmus zwischen den Kirchorten Wiesbach, Humes und Wustweiler. So bleiben auch diese Kirchorte regelmäßig in der Gottesdienstordnung berücksichtigt.
Die bisherigen Werktagsmessen am Dienstag in Humes und am Donnerstag in Wiesbach bleiben von dieser Neuregelung unberührt.

Winterruhe im Kirchort Wiesbach
Der Kirchort Wiesbach geht auch in diesem Jahr von November bis einschließlich März in die bereits bewährte Winterruhe. In den Wintermonaten ist die Kirche aufgrund der niedrigen Temperaturen nur mit erheblichem Aufwand auf eine angenehme Raumtemperatur zu bringen. Gleichzeitig müssen wir angesichts der angespannten finanziellen Situation unserer Pfarrei auch auf die Kosten für die Beheizung achten.

Die Winterruhe ist daher eine praktische und finanzielle Maßnahme, die uns hilft, verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen. Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit soll das Gottesdienstangebot in Wiesbach wieder aufgenommen werden.

Probephase für eine zusätzliche Messe in Wustweiler
Darüber hinaus wird es zunächst in einer Probephase von November bis einschließlich Dezember 2026 jeweils freitags um 18.00 Uhr eine Heilige Messe im Kirchort Wustweiler geben. Wenn wir samstags die Vorabendmesse in Wustweiler feiern, entfällt die Freitagsmesse.
Die bereits seit Jahren angebotenen Andachten und Gebetszeiten durch ehrenamtliche Gruppierungen am Freitag bleiben davon unberührt.

Mit dieser zusätzlichen Eucharistiefeier möchten wir dem Wunsch nach einem regelmäßigen Gottesdienstangebot in Wustweiler Rechnung tragen. Zugleich gilt es, die Entwicklung während der Probephase abzuwarten.
Bereits früher gab es in Wustweiler am Donnerstag eine Werktagsmesse. Diese wurde im Jahr 2020 aufgrund der geringen Teilnehmerzahl eingestellt. Deshalb soll zunächst aufmerksam beobachtet werden, wie das neue Angebot angenommen wird.

Eine feste Zeit für Sterbeämter
Auch für die Feier der „Sterbeämter in Verbindung mit der Beerdigung“ hat der Kirchengemeinderat eine einheitliche Regelung beschlossen. Angesichts der vielfältigen Formen unserer Bestattungskultur – von der Trauerfeier über die Wortgottesfeier bis hin zum Sterbeamt – sollen die Sterbeämter künftig grundsätzlich um 11.00 Uhr gefeiert werden.
Die bereits eingespielte Samstagsabendmesse für Sterbeämter oder die Möglichkeit in den 18 Uhr Werktagsmessen bleibt von dieser Regelung unberührt und kann weiterhin in der gewohnten Form gefeiert werden.
Eine feste Regelzeit für Sterbeämter schafft mehr Verlässlichkeit und erleichtert die Planung für Angehörige, Gemeinden und die in der Bestattung tätigen Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Verlässlichkeit als Dienst an der Gemeinschaft
Mit diesen Regelungen möchten wir einen verlässlichen Rahmen für das gottesdienstliche Leben unserer Pfarrei St. Antonius von Padua im Pastoralen Raum Lebach schaffen.
Eine solche Ordnung muss verschiedene Gesichtspunkte miteinander verbinden: die Bedürfnisse der Gläubigen in unseren vier Kirchorten, die Möglichkeiten und Belastungen der Priester, des pastoralen Raum Lebachs, der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen im Bestattungsdienst.
Gerade angesichts der Veränderungen in unserer Pfarrei und des zunehmenden Priestermangels braucht es Strukturen, die verlässlich, planbar und zugleich pastoral verantwortbar sind.

Wir hoffen, dass die neue Gottesdienstordnung dazu beiträgt, dass Menschen wieder leichter ihren festen Platz in unseren Gottesdiensten finden können. Denn bei allen organisatorischen Veränderungen bleibt das Entscheidende: Wir wollen als Pfarrei gemeinsam unseren Glauben feiern, Eucharistie feiern und als Gemeinschaft unterwegs bleiben.
Die Probephase in Wustweiler wird zeigen, wie das zusätzliche Angebot angenommen wird. Die Erfahrungen dieser Monate sollen anschließend ausgewertet und in die weitere Gestaltung unserer Gottesdienstordnung einbezogen werden.


Pfarrer Johannes Schuligen